Die Autoren

und Erfinder von KEEP COOL

Gerhard Petschel-Held (1964-2005) war Leiter der Abteilung „Integrierte Systemanalyse“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er promovierte in Physik und beschäftigte sich am PIK mit der Integration von Natur- und Sozialwissenschaften. Er ist Autor von über 50 wissenschaftlichen Artikeln und arbeitete in internationalen Gutachtergremien mit, die sich Fragen des Zusammenhangs zwischen Ökosystemwandel und menschlichem Wohlergehen (Millennium Ecosystem Assessment) und des Klimawandels (IPCC) befassen.

Klaus Eisenack ist Professor für Ressourcenökonomik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zuvor hatte er eine Professur für Volkswirtschaftslehre an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und war er mehrere Jahre am PIK beschäftigt. Er forscht zur Adaptation an den Klimawandel, Energiewende und zu neuen Mustern der Kooperation im Umgang mit globalen Umweltproblemen. Sein Augenmerk liegt dabei auf der Koevolution Ressourcen und Institutionen. Er hat Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Philosophie studiert und entwickelt seit seinen frühen Tagen Brett- und Rollenspiele.

Begleitheft zum Spiel

Mit Unterstützung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung wurde ein Begleitheft zum Spiel erstellt, das den wissenschaftlichen Hintergrund allgemeinverständlich darstellt. Das Heft liegt der Spielschachtel bei und kann außerdem hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden (ca. 1.5MB).

Wissenschaft und Spiel

Man mag sich fragen, wieso sich Wissenschaftler in der Entwicklung eines Brett- und Gesellschaftsspiels versuchen. Wissenschaft stellt Fragen und versucht systematisch Antworten darauf zu finden. Am Anfang der Spielentwicklung standen drei Fragen, die direkt mit der Thematik des Klimawandels zu tun haben:

  • Gelingt es, das komplexe Thema Klima, Klimawandel und Klimaschutz so auf das Wesentliche zu reduzieren, dass diese Probleme in einfacher Form analysiert und vermittelt werden können?
  • Kann ein attraktives Gesellschaftsspiel entwickelt werden, das auf dieser Reduktion auf das Wesentliche beruht? In welcher Form kann ein solches Spiel für Bildungszwecke eingesetzt werden?
  • Zu welchem Grad kann ein Spiel als ein interaktves „Modell“ der Realität selbst neue wissenschaftliche Fragen oder Antworten anregen?

Dies sind nicht nur spannende Fragen, sondern auch Fragen mit Relevanz für die Wissenschaft zum Klimawandel, die jene Interaktion mit der Gesellschaft braucht, die durch das Spiel erreicht werden soll.

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